Die Rauhnächte – auf meine Art (Teil 1 Januar - Juni)
- nadiawittenwiler
- 30. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit

Warum es nicht perfekt sein muss, um wirksam zu sein!
Ich habe es dieses Jahr tatsächlich getan. Ich mache die Rauhnächte.
Und das, obwohl ich mir das schon viele Jahre vorgenommen habe. Jedes Jahr mit dem gleichen Gedanken: „Dieses Jahr mache ich es richtig.“ Und jedes Jahr kam etwas dazwischen. Zu spät dran. Zu wenig Zeit. Zu wenig Wissen. Zu wenig „Handwerk“.
Vielleicht kennst du das auch: Man spürt, dass einem etwas guttun würde – aber man glaubt, es noch nicht genug richtig zu können.
Ein Geschenk zur richtigen Zeit
Dieses Jahr hatte ich die Rauhnächte ehrlich gesagt schon fast abgehakt. Kein fixer Plan, kein Ritual, kein Vorsatz.
Bis mir am 24. Dezember eine aufmerksame Zuhörerin meines Podcasts ein Buch zu diesem Thema geschenkt hat. Ein kleines, stilles Geschenk – aber eines mit Wirkung. (Danke Muriel :))
Das Buch noch am gleichen Abend durchlesen? Realistisch gesehen: no chance.
Und trotzdem war da plötzlich diese Motivation :).
Ohne Räuchern. Ohne Kerzen. Ohne Druck.
Ich habe mich bewusst entschieden, die Rauhnächte auf meine Art zu machen.
Ohne Räucherstäbchen. Ohne Kerzen. Ohne das Gefühl, etwas falsch zu machen, wenn ich es nicht „klassisch“ umsetze.
Stattdessen habe ich mir das Wesentliche zusammenfassen lassen, mir Zeit genommen zum Schreiben und Reflektieren und mit Unterstützung von KI Bilder zu den ersten sechs Monaten des Jahres kreiert.
Nicht als Orakel. Sondern als Impuls. Einfach. Klar. Machbar.
Die Rauhnächte als Spiegel – nicht als Vorschrift
Für mich waren die Rauhnächte kein Ritual im traditionellen Sinn. Sie waren vielmehr ein Spiegel.
Ein Moment des Innehaltens. Ein bewusstes Hinschauen: Was darf bleiben? Was darf gehen? Und was will gesehen werden – ohne Druck, ohne Ziel, ohne To-do-Liste? Die Kurz-Zusammenfassung der ersten sechs Monate findet ihr folgend:
Januar – Ankommen & Loslassen
Nicht alles muss mit ins neue Jahr. Manches darf abgeschlossen werden. Nicht im Drama, sondern im Vertrauen.
Februar – Selbstfürsorge & Beziehung zu mir
Hinhören. Auf Gefühle, Grenzen, Bedürfnisse. Weniger Härte. Mehr Sanftheit.
März – Mut & innere Stärke
Nicht schneller werden. Sondern ehrlicher. Meinen Weg gehen – in meinem Tempo.
April – Sicherheit & innere Ordnung
Stabilität entsteht nicht im Aussen. Sie beginnt in mir. Kontrolle darf losgelassen werden.
Mai – Freude & Leichtigkeit
Es darf mir gut gehen. Ohne Schuldgefühl.Ohne Rechtfertigung.
Juni – Sichtbarkeit & Ausdruck
Ich darf Raum einnehmen. Meine Stimme zählt. Auch dann, wenn sie leise ist.
Vielleicht geht es gar nicht ums „Richtigmachen“
Was ich aus diesen Rauhnächten mitnehme, ist weniger ein konkreter Plan –sondern eine Haltung.
Vielleicht müssen Dinge nicht perfekt sein, um wirksam zu sein. Vielleicht müssen wir Rituale nicht exakt befolgen, um ihre Wirkung zu spüren. Vielleicht reicht es, wenn wir ehrlich hinschauen.



















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