Routinen sind nicht immer leicht – auch nicht für mich
- nadiawittenwiler
- vor 4 Stunden
- 2 Min. Lesezeit

Wenn man selbstständig ist und anderen hilft, Struktur und Routinen aufzubauen, denken viele automatisch: „Die hat bestimmt alles komplett im Griff.“
Und ja – in meinem Business stimmt das tatsächlich oft :).
Meine Buchhaltungsroutinen fallen mir mittlerweile extrem leicht. Financial Friday, Monatsabschlüsse, Kundenprozesse, Kalenderplanung…das läuft bei mir fast automatisch.
Aber ganz ehrlich?
Beim Sport fällt mir genau das unglaublich schwer.
Nicht der Sport selbst. Sondern das Dranbleiben. Die Routine.
Und genau das hat mir wieder einmal gezeigt: Routinen entstehen nicht einfach so. Sie brauchen ein System, Wiederholungen und vor allem: weniger Druck.
Motivation ist oft überschätzt
Viele warten auf Motivation. Dabei funktionieren die meisten Dinge im Alltag nicht wegen Motivation, sondern wegen Gewohnheiten.
Wenn du jedes Mal neu entscheiden musst:
👉 „Soll ich heute Sport machen?“
👉 „Soll ich mich jetzt um die Buchhaltung kümmern?“
👉 „Soll ich heute früh aufstehen?“
…dann wird es anstrengend.
Deshalb versuche ich mittlerweile, gewisse Dinge nicht mehr zu diskutieren. Sondern einfach fix einzuplanen. (klappt mal besser und mal auch gar nicht!)
Wir haben gerade Pfingsten und da am Montag immer das Bootcamp mit bexio statt findet, wirft mich das direkt etwas aus der Bahn, dass es heute ausfällt :P. Ich habe mich deshalb entschieden: "hey, auch wenn es ausfällt, ich mach trotzdem was. Da ich alleine nicht so motiviert war, nam ich es für die "Bexianer" auf, denn das hat mich motiviert :). Manchmal muss man ein wenig tricksen. Das Video gibt's ganz unten im Text und hier meine Tipps, was mir bei Routinen hilft:
Was mir bei Routinen hilft
1. So klein wie möglich starten
Nicht: „Ab jetzt trainiere ich 5x pro Woche.“
Sondern:
👉 20–30 Minuten Bewegung
👉 einfach mal anfangen
👉 keine Perfektion
Oft ist die Hürde im Kopf grösser als das eigentliche Tun.
2. Fixe Zeitfenster helfen extrem
Je weniger Entscheidungen du treffen musst, desto einfacher wird es.
Darum funktionieren feste Termine oft so gut:
👉 Financial Friday
👉 Bootcamp am Montag
👉 Wochenplanung am Sonntagabend
Der Kopf muss nicht mehr diskutieren.
3. Routinen dürfen leicht sein
Früher dachte ich oft: Wenn es nicht streng ist, bringt es nichts.
Heute weiss ich: Die beste Routine ist die, die du langfristig wirklich machst.
Genau deshalb habe ich ein Homeworkout aufgenommen
Da unser Bootcamp wegen Pfingsten ausgefallen ist, wollte ich die Routine trotzdem beibehalten 😄
Also habe ich kurzerhand ein 30-Minuten-Homeworkout aufgenommen.
Ohne Equipment. Für jedes Level. Einfach zum Mitmachen.
Perfekt für:
👉 den Tagesstart
👉 kurz zwischendurch
👉 oder wenn du einfach etwas Bewegung brauchst
Denn manchmal geht es nicht darum, perfekt zu sein.
Sondern einfach dranzubleiben 🤍



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