Verrechenbarkeit September – 50% ist nicht schlecht, aber reicht das?
- nadiawittenwiler
- 3. Okt. 2025
- 2 Min. Lesezeit

Der September ist vorbei, und ich habe wie jeden Monat einen Blick auf meine Zahlen geworfen: 151,62 Stunden gearbeitet, davon 75,57 Stunden verrechenbar – das ergibt eine Verrechenbarkeit von 49,9%.
Zum Vergleich: Im Mai habe ich bei 35% gestartet.
Seitdem habe ich vieles umgestellt, Routinen angepasst und seit drei Monaten stagniere ich zwischen 49–51%. Mir wird oft gesagt: „Gut wäre, wenn du bei 80% bist.“$
Klar, das würde ich bei einem Angestellten auch sagen. Aber ich arbeite als One-Woman-Show – gerade in der Aufbauphase fallen viele Stunden an, die nicht direkt verrechenbar sind:
Manchmal erledigt man Aufgaben, die man eigentlich verrechnen könnte, aber entscheidet sich dagegen.
Mal gibt es Mehraufwand, den man auf die eigene Kappe nimmt.
Mal verliert man sich in Social-Media-Posts – und kann zwei Stunden abschreiben. (oder zahlst du mir diesen Blogbeitrag :D?)
Mails beantworten, die eigene Buchhaltung führen, Rechnungen vorbereiten…
All das summiert sich, und jeden Monat bin ich gespannt, wo ich stehe. Nur gespannt sein und nichts unternehmen? Eigentlich nicht mein Ding.
Also habe ich mir für Oktober vier Dinge überlegt, die ich anders machen will:
Arbeitszeit bewusst tracken – ich mach das seit Mai konsequent, aber ich muss das am Mittag und Abend Konsequent machen. In bexio tracke ich auch die verschiedenen Zeiten nach Kategorien (Coaching, Beratung, Onlinetermine, Workshops, Webinare, etc.)
Prioritäten setzen – Social-Media-Arbeit oder Admin-Aufgaben gezielt auf bestimmte Zeiten legen, um nicht in den Tag hineinzurutschen. Für mich klappt es super, wenn ich am Schluss des Tages 30-60 Minuten Admin-Zeit einplane.
Mehr Delegieren, wo möglich – auch kleine Outsourcing-Möglichkeiten prüfen, um Zeit für verrechenbare Tätigkeiten zu schaffen. Aktuell fehlt hierfür jedoch die nötige Liquidität.
Regelmässige Check-ins mit mir selbst – einmal pro Woche die Zahlen anschauen, analysieren, reflektieren, wo ich stehen will, und kleine Anpassungen sofort umsetzen. Am Freitag fix erledigen und monatlich richtig unter die Lupe nehmen.
Ich bin gespannt, wie sich das auf meine Verrechenbarkeit auswirkt und ob ich so aus der stagnierenden Zone herauskomme.
Und jetzt interessiert mich: Wie läuft dein Business gerade? Was optimierst du aktuell? Welche Routinen helfen dir, den Fokus zu behalten und deine Arbeitszeit besser zu nutzen?
Und hey: Falls du diese Zeilen liesst und denkst "ich bin noch Meilenweit davon entfernt meine Zahlen überhaupt tracken und verstehen zu können", dann bist du perfekt geeignet für meinen 3h Kurs "Buchhaltung leicht gemacht". In einer kleinen Gruppe von 8 Personen erhältst du das absolute Basic-Know How zu diesem Thema ;).
Hier noch der Blogbeitrag zu Beginn betreffend Verrechenbarkeit:







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