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Wie ich meine Verrechenbarkeit von 35 % auf 58 % steigern konnte – dank Monatsabschluss & Klarheit


Ich gebe’s zu:Ich war schockiert, als ich im Mai 2025 meine Verrechenbarkeit das erste Mal ausgerechnet habe. 35 %.Also nur gut ein Drittel meiner Zeit war fakturierbar.


Das heisst im Klartext: Zwei Drittel meiner Energie gingen in Dinge, die niemand bezahlt – E-Mails, Admin, Kleinkram, Ideen, Planung. Und ich dachte, ich sei produktiv 😅. Ich bin produktiv, aber ich vergeude auch Zeit.


Im Oktober waren es nun 58 %. Fast das Doppelte – und man sieht es glasklar im Umsatz. Was hat sich geändert?


👉 Dass ich die Zahl in meinem Monatsabschluss tracke.


Mein Monatsabschluss – mein Lieblingsritual für Klarheit

Ich mache jeden Monat einen sauberen Abschluss. Nicht für die Steuer, sondern für mich. Weil ich wissen will, wo ich stehe – ehrlich, schwarz auf weiss.


Das gehört für mich dazu:


  1. Transaktionen abholen – alle Buchungen bis und mit dem letzten Tag des Monats.

  2. Belege verbuchen & digitalisieren – kein Zettelchaos, keine Lücken. Alle Transaktionen werden abgeglichen.

  3. Saldoabstimmung vom Bankkonto – alles abgeglichen und korrekt. Hier erkläre ich dir, wie das geht. (8 Minuten Video)

  4. Kreditkarte buchen & Fahrtenbuch führen – optional, aber bei mir fix. Auch hier gibt es ein Tutorial.

  5. Monat auswerten:

    • Umsatz (aufgeteilt nach Ertragssparten)

      • Minus Variable Kosten

      • Minus Fixkosten

      • Gleich 👉 Monatsgewinn

    • Verrechenbarkeit (mein neuer Lieblingswert)

    • Follower auf Instagram (weil Sichtbarkeit auch eine Zahl ist)

    • Vergleich: Umsatzschätzung Anfang Monat vs. Ist-Situation (ja ich schätze zu Beginn des Monats immer meinen Umsatz anhand der geplanten Termine)

    • Kunden des Monats auflisten


Und am Schluss: 🎯 Ziele für den nächsten Monat definieren.


Warum ich das liebe


  1. Ich bleibe up to date. Kein Drama im Dezember. Kein Rückstand. Kein „Ich mach’s dann irgendwann. “Ich zwinge mich, a jour zu bleiben – und das fühlt sich richtig gut an.

  2. Ich spare Zeit beim Jahresabschluss. Weil die Saldoabstimmung schon monatlich gemacht ist – ganz easy und ein wichtiger Part.

  3. Ich sehe, ob ich auf Kurs bin. Meine Zahlen sind ehrlich. Sie sagen mir, was funktioniert – und was nicht. Sie sind teils aber auch Knallhart.


Mein Aha-Moment: Verrechenbarkeit = Bewusstsein

Ich tracke meine Verrechenbarkeit erst seit Mai 2025. Damals: 35 %. Im Oktober: 58 %. Das war mein Aha-Moment. Nicht, weil 58 % perfekt ist – sondern weil ich endlich verstanden habe, wie viel Klarheit mir mein Monatsabschluss schenkt.

Er zeigt mir nicht nur, was ich verdiene, sondern wie ich arbeite. Und das verändert alles.


Fazit: Monatsabschluss = Business-Mindfulness

Mein Monatsabschluss ist für mich kein Muss, sondern ein monatlicher Check-in mit mir selbst. Ich sehe, was gut lief, was ich ändern will – und feiere kleine Fortschritte.


Denn Buchhaltung ist nicht nur Zahlen. Sie ist eine Form von Achtsamkeit im Business. Und wenn du das einmal spürst,willst du’s nie mehr anders machen.


Mein Tipp an dich:

Mach diesen Monat deine Buchhaltung wöchentlich. Hol dir Klarheit, statt dich zu wundern, wo dein Geld bleibt.


👉 Falls Buchhaltung noch absolut gar nicht dein Thema ist, dann gibt es hier ein kostenloses 40 Minuten Video mit der Basic Theorie.


Hier meine vier Blogbeiträge zum Thema Verrechenbarkeit :P







 
 
 

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GOODlancer GmbH

Nadia Hüsler

+41 79 458 69 82

your@goodlancer.ch

Hier geht's zu meinem Podcast.

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